testudo
  ➔; Eiablage
 

Die Eiablage

Voraussetzungen


 Eiablagehügel mit Sansteinen umrandet, welche die Sonnenwärme sehr gut speichern und lange abgeben.

Zur artgerechten Haltung adulter weiblicher Tiere gehört ein Eiablagehügel. Dieser sollte an der sonnigsten Stelle des Freilandgeheges eingerichtet werden.

Ich habe in meinem Gehege zwei Hügel angelegt,  somit haben die Tiere die Wahl der Quall  welchen sie zum legen nutzen.
Der Durchmesser des Hügels beträgt  etwa 1-1m groß und ist 40cm hoch. Da sich das Gehege an einem Südhang befindet ist der Hügel ständig durch die Sonne erwärmt. Er sollte soweit von Bewuchs freigehalten werden, aber es hat sich gezeigt das kleine Büsche oder Sträucher den Tieren eine "art Sicherheit" beim Legevorgang geben. Der Hügel besteht aus Flusssand, welchen man bei Hochwasser auf den Wiesen findet, dieser hat die Eigenschaften, dass er leicht zum graben aber trotzdem stabil ist.


Zeit


 

Die Eiablage findet ab April/Mai statt, es kommt immer darauf an wie lange die Tiere geruht haben. Etwa 4-6 Wochen  nach der Starre fangen die Weibchen an nach einen geeiganeten Ablageplatz zu suchen. Dies ist meist der Fall, wenn die Sonne 1-2 Tage scheint und die Erde schön aufgewärmt ist. Dann beginnen die Tiere mit den Vorderbeinen in der Erde zu scharren. Hält sie die Stelle für geeignet, stemmt sie sich mit den Vorderbeinen  in das Erdreich. Mit den Hinterbeinen beginnt sie dann die Grube für die Eier auszuheben. Hierzu gräbt sie wechselweise mit den Hinterbeinen das Erdreich unter dem hinteren Teil des Panzers aus. Fertig ist die Grube erst, wenn sie mit den Hinterbeinen keine Erde mehr erreicht kann. Dnach beginnt das Auspressen der Eier welche an einem klebrigen faden die Grube hinunter gleiten. Nach jedem Ei werden abwechselnd mit den Beinen die  Eier georndet. Ist das letzte Ei gelegt wird miuntenlang das Gelege geordnet und gerichtet, erst wenn dies dem Weibchen zusagt, fängt es an die Grube abwechselnd mit den Hinterbeien wieder zu verschliessen. Der Grabvorgang dauert in Regel 1-2 Stunden, kann aber auch mehrere Stunden beanspruchen.

 

Meist folgt nach 4  Wochen noch eine Zweitablage. Einige Weibchen legen sogar noch ein Drittgelege oder Viertgelege.

Testudo marginata beim ausheben der Grube  und mit fertigem Gelege

 


 
 

 

 

 Ist das Weibchen mit derm verschliessen fertig, verlässt das es mit wackelndem Gang die Ablagestelle.  Nun müssen die Eier mit Hilfe eines Löffels ausgegarben werden, ohne sie dabei aber zu beschädigen. Mit einem Bleistift wird die Lage des Eis markiert, nummeriert, Datum und das Muttertier aufgetragen. Danach werden die Eier in einen Inkubator überführt.

 


Die Häufigsten Probleme bei der Eiablage

Es gibt einige Probleme bei der Eianlage, welche sogar zum Tot des Tieres führen können.

1.  Das Tier hat nicht genügend Kalcium zum aufnehemen bekommen um die Eier normal zu beschallen. Diese sind dein meist zu dünn beschalt und gehen bereits beim auspressen kaputt.
Diesem kann man duch eine städige Verfügung von Kalciumquelle (Sepiaschale, Schneckenhäuser, Eierschalen) entgegen wirken.
2. Es kommt zu einen Kälteeinbruch. Sind die Temperaturen draussen zu niedrig und  das Tier hat auch nicht die Möglichkeit in einem Frühbeet seien Eier abzulegen. Tritt das gleiche wie bei Punkt 3 ein.
3. Das Tier findet keine geeignete Stelle um seine Eier ablegen zu können, dies führt dazu, dass die Eier weiter beschalt werden und es somit unweigerlich zu einer Legenot führen kann.
4.



5.
Das Tier wird in einem zu kleinen Gehege oder mit zu vielen Tieren gehalten, ständibg wird es beträngt und findet dadurch keinen geeigneten Platz um seine Eier zu legen. Daran Schuld können Weibchen wie auch Männchen sein. Denn auch Weibchen verteitigen ihern Eiablageplatz gegenüber Artgenossenin. 

Die Eier sind zu groß und passen nicht durch die Kloake. Hier muss schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Auch kann es vorkommen das Eier während des Legevorganges zerstört werden und das Tier sich Innere Schnittverletzungen durch die Schalen zuziehen kann.
 



 
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