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Aufzucht

Die ersten Tage nach dem Schlupf, verbringen die kleinen noch im Inkubator. Dazu werden sie jeweils einzeln in eine kleine Plastikschale gesetz welche mit etwas Wasser gefüllt ist. Die meisten nehmen dort bereits einen großen Schluck zu sich. Sie verbeleiben dort solange bis der Eidotter resorbiert und vollständig eingezogen ist. 


Nun ziehen sie in geräumige Plastikbox um, welche mit Flussand gefüllt ist. Dieser hat den Vorteil, dass er nicht so leicht austrocknet und staubt, schimmelt und die Feuchtigkeit  gut aufnehmen und speichern kann. Die Box ist etwa gut 5 damit gefüllt, so haben die kleinen die Möglichkeit sich in das Substrat tief genug einzugraben. Unter anderem befindet sich eine kleine Wasserschale, Wurzeln und Steine zum verstecken und klettern darin. Die Hälfte wird darüberhiaus mit Heu bedeckt, darunter bildet sich ein eigenes Mikroklima welches dem der Natur sehr nehe kommt. Diese Box wird nun mit Draht abgedeckt und für nächsten 5-6 Wochen in das Gewächshaus der adulten Tiere gestellt. 

Tägliche Arbeiten belaufen sich darin, altes Futter zu entfernt und durch neueszu ersetzen.

Die Wasserschale gründlich zu reinigen, und zu füllen, da die Tiere dort oftmals ihren Kot und Urin drin absetzten.
Einmal in der Woche ist Badetag, hier haben nun alle Schlüpflinge die Möglichkeit ausgiebig Wasser aufzunehmen. Denn nicht alle Schlüpflinge nutzen aktiv die Wasserschale in der Box.




Nach den ersten Wochen

Nun ist es Zeit das die kleinen aus ihrer Box und dem Gewächshaus der adulten Tiere in ihr eigenes Frühbeet umziehen. Das Frühbeet der Jungtiere ist oberhalb mit Draht gesichert, so konnte auch ein automatischer Fensteröffner eingebaut werden, welcher das Frühbeet bei zu großer Hitze selbständig öffnet und wieder schließt. Durch den Draht haben Feinde nicht die Möglichkeit zu den kleinen vorzudringen. Das Frühbeet ist eingerichtet wie das der adulten Tiere. Auch ändert sich nicht an den täglichen arbeietn wie füttern und säubern. 
Der einzigste Unterschied zum Freilandgehege der adulten Tiere besteht, dass dieses von oben her mit Draht gegen Vögel, Katzen, Marder usw.. gesichert ist.

Der Herbst kommt

Einige Halter belassen somit ihre kleinen das ganze Jahr über im Freien. Ich hingegen überführe die Schlüpflinge ab September wenn die Nächte deutlich kühler geworden sind ( semiadulten Tiere nicht) in geräumige Innenterrarien. Hier werden dei kleien noch etwa einen Monat gepflegt, bis die Vorbereituzng für den Winterschlaf getroffen werden. Dazu finden sie nmäherer Information im Punkt
 
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