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Terrarienhaltung !



 

Ist eine artgerechte Haltung im Terrarium für Jungtiere notwendig ?
In ihrer Heimat müssen bereits die Schlüpflinge mit den Unwidrigkeiten der Natur auskommen. Hier gibt es keinen Unterscheid zwischen adulten und juvenilen Tieren. Doch wegen ihrer geringeren Größe sind Jungtiere sehr viel anfälliger gegenüber Hitze und Trockenheit als ältere.

Ihnen kommt dabei zugute, dass sie durch ihre geringe Größe die Möglichkeit haben sich kurz aufzuheitzen. Im Gegensatz brauchen ältere Tiere doch einige Zeit länger um auf ihre optimale Betriebstemperatur zu kommen. Auch kühlen die kleinen im Gegenzug viel schneller aus: Deshalb ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben sich ständig aufzuwärmen um somit ihren Stoffwechsel ablaufen lassen zu können.
Im Bild sieht man ein Gruppe von Jungtieren, welche sich unter einem Elsteinstrahler für die Wärme wie auch ein HQl-Strahler befinden. Hier haben sie die Möglichkeit ihre Betriebstemperatur von 34°C zu erreichen. Die meisten Tiere sitzen nicht direkt unter der Wärmequelle, sollte dies ständig der Fall sein, ist es im Terrarium zu kalt.
Bei mir werden die kleinen die ersten 2 Jahre im Frühjahr und Herbst für einige Wochen im Innenterraium gehalten, danach kommen sie wie die adulten Tiere draussen in ihr eigenes Frühbeet.  


 

Zeitplan der ersten 3 Jahre vom Schlupf bis zum Teenie. 

 

Schlupfjahr im Sommer/Herbst  :  Gewächshaus adulte Tiere danach eigenes Frühbeet
 Schlupfjahr im Herbst      : ab September/Oktober im Terrarium
Schlupfjahr im Winter  : 3-4  Monate Winterstarre im Sandsteinkeller
1. Jahr im Frühling      : Terrarium
1. Jahr ab Mai       : beheizbares Frühbeet
1. Jahr im Herbst    : ab September/Oktober im Terrarium
1. Jahr im Winter : 3-4  Monate Winterstarre im Sandsteinkeller
2. Jahr im Frühling      : Terrarium 
2. Jahr ab Mai       : beheizbares Frühbeet
2. Jahr im Herbst    : eigene Vorbereitung zur Winterruhe im Frühbeet wie ältere Tiere
2. Jahr im Winter : 3-4  Monate Winterstarre im Sandsteinkeller
   
   
   

 


 

 

 

 

Terrarieneinrichtung


Jungtier an der Vogeltränke
Meine Tiere sind in eigens dafür gebauten Terrarien untergebracht. Dazu wurde ein Edelstahlregal verwendet. Dieses wurde auf einen Unterbau mit Rollen gestellt, sodass man immer die Möglichkeit hat es z.B. zum säubern zu bewegen. In das Regal wurden drei Böden eingelassen, auf diese wurden mit Silikon weiße Kunststoffplatten geklebt. So wurden danach auch die Seiten- und Rückwand verkleidet, aus einer Seitenwand wurde ein Stück herrausgeschnítten. In diese Öffung wurde ein Gitternetz eingesetzt welches für eine optimale Belüftung sorgt. An der Frontseite wurde ein kleiner Steifen unten eingeklebt., darüber sind in Aluminium U-Profilen zwei Plexiglasscheiben eingesetz worden.  
Da meine Terrarien im Keller stehen, sind sie oben zu ansonsten sollte man oben auf eine Abdeckung verzichten. Den durch eine direkte Sonneneinstrahlung kann es schnell zu warm im Terrarium werden.





 


 

Zusammenfassung

1. Die Größe richtet sich nach der Anzahl der Tiere. Sie sollte jedoch nicht 80 x 50 cm unterschreiten.
2. den nur bei einer entsprechenden Größe kann man verschiedene Bereiche wie hell, dunkel, warm und kühler schaffen.
3. Substrathöhe sollte 5 - 8 cm betragen, damit sich die kleinen eingraben können.
4. Füllmaterial verwende ich Flusssand man kann aber auch Mutterboden verwenden.
5. Ungeeignet sind: Buchenholzspäne, Rindenmulch, feiner Kies, ausschließlich Sand
6. Wasserschale  ich habe zusätzlich noch eine Vogeltränke angebracht
7. Ersatzsonne in Form eines Punktstrahlers (Spotstrahler, HQL-Lampe oder HQI-Strahler)
8. Im Strahlerbereich sollte eine Temperatur zwischen 35-40°C vorliegen.
9. Schlafhöhle wird bei meinen Tieren ehr selten genutzt
10 ein paar Steinplatten, damit sich die Tiere die Krallen abnutzen können
11. Futterplatz kann eine Schale oder ein Platte sein, damit das Futter nicht so verschmutzt.
12. tägliches reinigen (Futterreste entfernen Wasser auffüllen)  
13. Der Boden sollte stets leicht feucht aber nicht nass sein, trotzdem sollte man den Tieren auch ganz trockene Zonen anbieten.  

Was wird am meisten in der Terrarienhaltung falsch gemacht?

1. Zu trockene Haltung, dadurch entsteht dann eine Höckerbildung, welche lebenslang bleibt
2. Es ist zu heiß im Terrarium die Tiere suchen nur kühle Stellen auf.
3. Es ist zu kalt die Tiere sitzten ständig unter den Strahlern.
4. Falsches Substrat, die Tiere nehmen zu viele Steine oder Sand auf und bekommen eine Verstopfung.
5 Ganzjährige Terrarienhaltung keine natürliche UV-Bestrahlung.  Dadurch gibt es auch keine Schlechtwetter- und Fastentage.


Adulte und Jungtiere über 2 Jahren gehören aufjedenfall nicht in ein Terrarium. Allein vom Platz her ist dies nicht möglcih, diese müssen das ganze Jahr draussen im Freiland mit Frühbeet gehalten werden. Auch sollte man die Tiere bei schlechtem Wetter oder abends nicht reinholen, dies bedeutet unnötigen Stress für die Tiere und ist zudem völlig unnormal. Auch in der Natur scheint  nicht immer die Sonne. 

In Ausnahmefällen werden ältere Tiere für kurze Zeit drinnen gahelten.

Kranke Tiere welche eine konstante Temperatur benötigen sollten drinnen gahlten werden, auch hat man dort eine bessere Kontrolle über das Fressverhalten . Auch sind Kot und Urin den einzelnen Tier zuzuordnen und zu zu untersuchen. 


 
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