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  ➔Winterruhe
 
 
 
 
 
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Allgemein gilt

Vor Beginn der Vorbereitung ab Mitte August sollte der Kot der Scildkröten auf Darmaprasiten untersucht werden. Sollte das Tier dabei positiv getestet werden, muss sie noch vor der Winterstarre eine Wurmkur erhalten. Dazu muss ein Tierarzt aufgesucht werden, da die Tire die Menge der Medikamente auf ihr Gewicht angerechnet bekommen, von selbstversuchen rate ich ab, da man hier mehr falsch machen kann als dem Tier gut tut. Die Entwurmung wird nach 2 Wochen wiederholt. Danach muss wieder der Kot untersucht werden und notfalls nocheimal behandelt werden. Der frühe Zeitpunkt der Entwurmung ist wichtig, da das Tier das Mediklament sowie dioe Würmer vor der Winterruhe ausgescheiden haben muss, da sonst tote Würmer sich in der Schildkröte zersetzten und sie einen Eiweißschock bekommen kann, welcher sich weietr zur Sepsis ausbreitet.  


Kühlschranküberwinterung

 
Der Kühlschrank sollte ein paar Tage vorlaufen und mit einem Thermotimer ausgestattet sein., Somit kann man prüfen onb er auch die gewünschte Temperatur konstant hält.  Die Kisten zur Überwinterung sollten bereits im Kühlschrank stehen, da im gefüllten Kühlschrank die Temperaturen sich anders verhalten als im leeren. Zur Überwinterung im Kühlschrank sollet natürlich ein seperater Kühlschrank verwendet werden.

Kellerüberwinterung:



Blick in die Kiste der Jungtiere, ein Tier ist zu sehen

Bei der Kellerüberwinterung muss darauf geachtet werden, das die Temperaturen konstant sind und der Keller gegen Fressfeinde wie Ratten und Mäuse gesichert ist. Ich selbst überwintere alle meine Tiere in einen alten Gewölbekeller aus Sandsteinen, welcher das ganze Jahr über eine konstante Temperatur aufweist.

Die Temperaturen müssen konstant bei 4-6 °C  liegen, erhöhen sich die Temperaturen dauerhaft auf 8°C und mehr erhöht sich der Stoffwechsel und Abfallprodukte können nicht ausgescheiden werden und fühern zu einer Sepsis.
Im Laufe der Zeit hatte ich schon einige Materalien für die Überwinterung ausprobiert. (Stroh, Heu, Erde, Sand-Erdegemisch, Laub von verscheidenen Bäumen Spaghnum-Moos usw...)
Am besten bewährt hat sich aber dabei die Verwendung von Buchenlaub, da dieses nicht anfängt zu schilmmeln und Feuchtigkeit gut aufnehmen kann. Gratenerde hat sich leider nicht bewährt, da wir sehr schweren Erdboden haben und die Tiere darin wie "eingebacken" lagen.



Vorbereitung

Im Freiland gehaltene Tiere benötigen keine Vorbereitungszeit, da sie durch die natürliche Abnahme der Tageslängen allei auf die Winterruhe vorbeireiten und selbst das fressen und alle Aktivitäten einstellen. Auch sollte man die nicht wie früher häufig praktiziert Zwangsbaden, den durch das lauwarme Bad kommt der Kreilauf der Schidlkröte wieder in Schwung und sie meint es wäre wieder Frühjahr und wird langsam wieder aktiv, dass sind dann meist die Tiere welche unruhig in  den Überwinterungskisten umherlaufen.
 
Bei Terrarientieren oder Tieren aus Übergangsterrarien ist allerdings die natürliche Vorbereitung künstlich nachzuahmen. Dazu wird etwa 4 Wochen lang die Licht und Wärme im Terraium den Gegebenheiten im Freiland angepasst.
Schon vorher sollte man sich an der Natur orientieren und die Beleuchtungsdauer und Wärme ab dem Spätsommer reduzieren. Doch sollte man immer die ganzjährige Freilandhaltung anstreben, welche mit der ausreichenden Technik auch in unseren Breiten möglich ist.
Jedoch bringen viele Halter ihre Tiere im Herbst in Übergangsterrarien unter oder belassen Jungtiere das ganze jahr dort.

  1.Woche 2.Woche 3.Woche 4.Woche
Beleuchtung Tageslicht (Stunden) 6 4 4
Wärme (Stunden) 6 4 2 0
Temperatur tagsüber 20°C 17°C 15°C 10°
Temperatur nachts 12°C 10°C 10°C 8°C
Sonstiges  kein Futter mehr anbieten aber Wasser Wasser anbieten Wasser anbieten Wasser anbieten


Vorbereitung bei der Überwinterung im Kühlschrank oder Keller mit vorheriger Freilandhaltung




große Kiste in dem sich ein Teil der adulten Tiere befindet
Wenn die Aussentemperaturen dauerhaft unter 15°C fallen und die Zeit für die Winterruhe gekommen ist (Ende Oktober/ Anfang November) werden auch die Tiere in den Gewächshüsern auf die Winterruhe vorbereitetet.  Die Beleuchtungsdauer wird durch die Temperatur geregelt. Die Wärmezufuhr wird  auf tagsüber 10°C und nachts 8° C runtergefahren. Du dieser Zeit sollte den Tieren auch kein Futter mehr angeboten werden, jedoch ist täglich frisches Wasser weiterhin zur Verfügung zu stellen.

Die Tiere werden nun falls sie es nicht bereits von alleine getan haben, sich dauerhaft in die Schlafhäuser verziehen. Nun ist es auch an der Zeit die Tiere entweder in den Kühlschrank oder den Keller  zu überführen.












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