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Vorbereitung

Vorbereitung bei der Überwinterung im Kühlschrank oder Keller mit vorheriger Freilandhaltung




große Kiste in dem sich ein Teil der adulten Tiere befindet
Wenn die Aussentemperaturen dauerhaft unter 15°C fallen und die Zeit für die Winterruhe gekommen ist (Ende Oktober/ Anfang November) werden auch die Tiere in den Gewächshüsern auf die Winterruhe vorbereitetet. Die Beleuchtungsdauer wird durch die Temperatur geregelt. Die Wärmezufuhr wird auf tagsüber 10°C und nachts 8° C runtergefahren. Du dieser Zeit sollte den Tieren auch kein Futter mehr angeboten werden, jedoch ist täglich frisches Wasser weiterhin zur Verfügung zu stellen.

Die Tiere werden nun falls sie es nicht bereits von alleine getan haben, sich dauerhaft in die Schlafhäuser verziehen. Nun ist es auch an der Zeit die Tiere entweder in den Kühlschrank oder den Keller zu überführen.

Vorbereitung bei der Überwinterung im Freiland

Wenn die Aussentemperaturen dauerhaft unter 15°C fallen und die Zeit für die Winterruhe gekommen ist (Ende Oktober/ Anfang November) werden auch die Tiere in den Gewächshäusern auf die Winterruhe vorbereitetet. Die Beleuchtungsdauer wird durch die Temperatur geregelt. Die Wärmezufuhr wird auf tagsüber 10°C und nachts 8° C runtergefahren. Du dieser Zeit sollte den Tieren auch kein Futter mehr angeboten werden, jedoch ist täglich frisches Wasser weiterhin zur Verfügung zu stellen. Im Frühbeet sollte darüberhinaus eine dicke Schicht Buchenlaub eingebracht werden, in welcher sich die Tiere schnell vergraben werden, auch trocknet die Erde dadurch nicht zu schnell aus.
Wenn man die Tiere im Freiland überwintern möchte, ist undebingt darauf zu achten, da keine Fressfeinde an die Tiere gelangen, dazu zählen Ratten, Mäuse und auch Ameisen.
Auch müssen alle Frühbeete, Gewächshäuser oder Schutzhäuser absolut frostsicher sein. Dafür hat sich am besten ein elektronischer Frostwächter bewährt, welcher an einen Thermo-Timer angeschlossen wird der wiederum in Bodennähe der Schildkröten anzubringen ist. Auch sollte der Boden vorher 80cm tief ausgehoben werden um die Tiere mit Draht vor Feinden zu geschüten. Darüber kommt eine 20cm Kiesschicht um Staunässe zu verhindern. In die übrigen 60cm können sich dann die Tiere eingraben.
Oft kommt es vor das durch warme und sonnige Wintertage sich die Frühbeete oder Gewächshäuser aufheitzen und die Tiere dadurch an die Oberfläche gelockt werden. Kommt es nun wieder zu einer Kältphase muss darauf geachtet werden, dass sich die Tiere wieder ausreichend eingraben, aus diesem Grund ist sehr wichtig einen Frostwächter zu haben. Falls sich nicht alle Tiere ausreichent wieder vergraben und sie ohne Frostschutz dem Frost wehrlos ausgesetzt wären. Die schwankenden Temperaturen bedeuten Stress für die Tiere und deshalb sollte ihnen entgegen gewirkt werden. Daher ist bei allen Überwinterungsformen eine regelmäßige Kontrolle der Temperatur unumgäglich.

Kontrolle


Blick in die Kiste der Jungtiere, zwei sind bereits wach eine sieht man im Hintergrund noch eingegraben.

In ersten Tagen nach der Überbringung in den Kühlscharnk oder den Keller sollte man nachschauen ob sich die Tiere vergraben haben und ruhen. Manche Tiere brauchen dafür länger als andere, aber sollte nach 2 Wochen ein Tier immer noch unruhig sein, ist zu überprüfen was mit dem Tier oder den Überwinterungsbedingungen nicht stimmt.

Eventuell ist ein Auswintern notwendig

-andauernde Unruhe des Tieres
-Sepsis oder Nekrosen
-Anzeichen einer Erkältung oder Schnupfen
-starker Gewichtsverlust




Gewichtskontrollen

Darüber gehen die Meinugen auseinander sollte man oder sollte man nicht, da es jedesmal die Tiere erheblich stört.
Aber nur so sind Kontrollen durchzuführen. Verlieren die Tiere mehr als 10% des Einwinterungsgewichtes, sollten sie ausgewintert werden. Dies sollte jedoch schonend geschehen in dem die Tiere wieder langsam an höhere Temperaturen gewöhnt werden indem z.B: die Kühlschranktür öffters und für einen längeren Zeitraum geöffnet wird. Auch sollte bei den Kontrollen nach der Feuchtigkeit des Substrates geschaut werden und wenn nötig nachgefeuchtet werden. Bei der Kühlschrankübewinterung ist darauf zuachten, dass die Tiere kein Kondenswasser abbekommen, wenn nicht muss die Kiste mit einen Handtuch zusätzlich abgedeckt werden.

Dauer der Winterruhe

Die Dauer der Winterruhe richtet sich im allgemeinen nach den Temperaturen im natürlichen Lebensraum der Tiere.

Zeiten meiner Tiere

Testudo hermanni hermmani 3-4 Monate
Testudo hermanni boettgeri 3-5 Monate
Testudo marginata 3-4 Monate

Jungtiere müssen bereits im ersten Lebensjahr eine Überwinterung bekommen, diese kann etwa mit 8-10 Wochen verkürzt sein. Die Dauer sollte sich im Laufe der Jahre den adulten Tieren anpassen.
Meine Nachzuchten lasse ich genaus solange starren wie die adulten Tiere, den ich bin der Meinung das sie in der Natur auch keine besondere Behandlung bekommen.


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